Man verändert nicht mit dem Kopf, was durch Emotion gelernt wurde

Die größte Herausforderung der Wissenschaft im 21. Jahrhundert, ist sicher die Gehirnforschung.

Es ist der Wissenschaftszweig, in dem die Menschheit zwar schon viel weiß, sich jedoch immer noch in den Kinderschuhen bewegt .

Man weiß beispielsweise immer noch nicht wie "Bewusstsein" genau funktioniert und in welchen Teilen des Gehirns es gesteuert wird.

Zu den absoluten Höchstleistungen des Gehirns gehört das Sprechen und die Vorstellungskraft. Beides unterscheidet uns vom "normalen Tier". Ebenso das Bewusstsein, dass es Zeit und Tod gibt. Dies lässt uns einen "Sinn" im Leben suchen.

 

Sicher ist, dass das Gehirn ein Wunderwerk der Natur ist, wie es wohl nur einmal vorkommt. Nichts ist mit dieser Perfektion vergleichbar.

Im Mutterleib bildet sich das Gehirn aus und nach der Geburt existiert ein Rohbau aus unzähligen Nervenzellen, die nach Information schreien(im wahrsten Sinne des Wortes).

Danach wächst das Gehirn fünf Jahre lang rasend schnell, indem es Kontaktstellen und Nervenzellfortsätze bildet, die sich mit anderen Nervenzellen vernetzen und die bis zu 1 Meter lang werden können.

Wenn wir die Summe der Nervenzellfortsätze im Körper, als Längenmaß zusammenfassen, kommen wir auf die unglaubliche Zahl von ca. 6 Millionen km.

Jede Nervenzelle hat etwa 10.000 Kontaktstellen gebildet, über die sie Informationen aufnimmt und weiterleitet.

Eine unvorstellbare Meisterleistung der Schöpfung.

Das Gehirn nimmt Informationen über alle Sinneskanäle auf und verarbeitet die Informationen. Da besonders in den ersten 5 Lebensjahren die meisten Informationen fließen, bewertet das Gehirn besonders in dieser Zeit oft selbstständig, was als wichtig oder unwichtig empfunden wird.

Aber wie macht es das?

 

Normalerweise wird Information ins Langzeitgedächtnis abgespeichert  und nimmt dort dauerhaft am elektrochemischen Informationsfluss teil oder sie wird gleich oder nach einer gewissen Zeit wieder vergessen.

Das Gehirn bewertet dies, indem es auf die Anzahl der Wiederholungen reagiert, mit der eine Information abgerufen wird und bildet durch Bildung von synaptischen Verbindungen eine neuronale Netzstruktur, oder das Gehirn reagiert auf die Menge an Energie, mit der die Information erfasst wird, also auf die Stärke der Emotion.

So ist es Tatsache, dass der Mensch mit hoher Emotion(Begeisterung, Trauer, Angst, Liebe...) erlebte Situationen automatisch ins Langzeitgedächtnis abspeichert, also diese Informationen nicht mehr vergisst, ob er das nun will oder nicht und das besonders in den Jahren, in denen die meisten Informationen aufgenommen werden müssen.

In der Kindheit.

Die Eltern sind in den ersten Jahren die unangefochtenen Vorbilder eines jeden Kindes, da sie sein Überleben sicherstellen und das Kindergehirn nimmt alles was vorgelebt und mit Nachdruck und Emotion gesagt wird als besonders wichtig auf und speichert es ab. Dies ist ein Programm das die Natur vorgegeben hat, um das Kind für das Leben möglichst gut vorzubereiten und lebensfähig zu machen.

Negative Lerninhalte(Schläge, Demütigungen...), die besonders schmerzhaft sind und dem Selbstbild schaden, werden aus Schutzgründen verdrängt und ins Unterbewusstsein abgelegt.

Diese Lerninhalte werden jedoch vom Unterbewußtsein immer wieder in Bildern und Emotionen reproduziert, wenn eine Lebenssituation auftritt, die der Situation ähnelt, in der das Erlebnis erstmals stattfand.

Es ist wie bei einem Computer. Wenn der entsprechende Link angeklickt wird, fängt das dazugehörige Programm an, abzulaufen.

Dies wiederholt sich oft ein ganzes Leben lang, wenn der "neuronale Link"( der Erinnerungsauslöser) nicht abgekoppelt wird.

Beispiel: Ein Kind bekommt von den Eltern das Gefühl vermittelt, dass es nur wertvoll ist, wenn es allen Anweisungen gehorcht.

Im Erwachsenenalter kann dies dazu führen, dass der Mensch allen Anordnungen seines Chefs oder seines Partners gerecht werden muss, weil er sonst Angst hat, nicht geliebt oder anerkannt zu werden.

Dies führt dazu, dass der Mensch sein Leben unauthentisch verbringt und daher dauerhaft unglücklich ist, jedoch nicht weiß, woher das kommt.

Die bewusste Erinnerung ist durch die kindliche Verdrängung nicht da, aber das Gehirn hat, durch das hohe Maß der Energie, mit der das Erlebte aufgenommen wurde, selbstständig für die Abspeicherung gesorgt.

Je öfter die gelernten Hemmungen und Ängste im Leben durchgespielt werden, desto stärker bilden sich innere Konflikte heraus und manifestieren sich dauerhaft zu einer festen Institution in unserem neuronalen Informationsfluss.

 

Welcher Organismus ist wohl dazu gemacht, sich zu limitieren und sich Blockaden aufzubauen? Die Natur hat das sicher nicht geplant.

Erlauben Sie sich Veränderung!

 

 

Mit ReflexionsCoaching

werden tief verankerte emotionale Muster mit einer positiven "Gegen"Energie neutralisiert und es entsteht die Basis für neue freudvolle Erfahrungen, die die Basis für Selbstliebe, Eigenverantwortung und Glück sind.

 

 

 

 

 

Geben Sie sich die Basis für neue Erfahrungen und mehr Wertschätzung für sich selbst !