Zeit und Denken

Das einzige Wesen auf diesem Planeten für das so etwas wie Zeit existiert, ist der Mensch.

Die Zeit ist verbunden mit unserem Denken und dem Gefühl zu etwas hin zu wollen, etwas zu werden.

Es existiert ein Wunsch, sich zu verändern und anders zu werden, wie man im Augenblick ist.

Das Hier und Jetzt ist uns meist nicht genug und wir wollen hin zu einem "besseren" Moment.

Wir sind dem "Denken" unterworfen, das nie genug Zeit hat, um das zu Erreichen, was scheinbar in diesem Moment fehlt.

 

Der Mensch ist ständig in Bewegung, ist dafür geschaffen, zu lernen und sich zu entwickeln.

Dafür bleibt ihm ein gewisser Raum an Zeit. Eine Spanne der Möglichkeit zur Zielerreichung.

Dies ist letztendlich die Ursache für Stress und Unzufriedenheit.

 

Wenn wir die Zeit nicht wahrnehmen müssten, fühlten wir uns nicht gezwungen, uns mit Ansprüchen und Erwartungen zu beladen.

Tiere haben diesen Ballast nicht und fügen sich in die Gesetze der Natur.

Wir fühlen uns zur Selbstbestimmheit und zum Leben nach eigenen Vorstellungen berufen, sind aber nicht bereit, diese Kunst wahrhaftig zu erlernen.

Um diese Kunst zu erlernen müssen wir reflektieren, was in uns vorgeht.

Wir müssen in uns hineinhören und uns beobachten, so lernen wir uns kennen und treffen für uns die richtigen Entscheidungen.

Wenn wir den Blick immer nur nach außen richten und nur den Vorgaben anderer folgen und uns von unserer Umwelt vorgeben lassen, wie wir richtig leben, nehmen wir uns die Selbstbestimmung.

 

Wenn wir die Selbstbestimmung also völlig aufgeben, wird unser Leben fremdgesteuert und es fehlt der persönliche Erfolg und das Glück.

Diese Eigenverantwortung und Selbstbestimmung ist also unser Schatz, den wir behüten müssen und wenn wir ihn verloren haben, sollten wir uns wieder auf die Suche danach begeben.

Aber diesmal mit weniger Blick auf die Uhr, denn Zeitdruck macht Stress, aber das hatten wir ja schon.

 

Geben Sie sich Aufmerksamkeit!